Junge Retter:innen: Im Notfall richtig handeln und Leben retten
Prüfen – Rufen – Drücken: Unter diesem Motto stand am 15. September 2026 ein besonderes Reanimationstraining an unserer Schule. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 10 nahmen am Projekt „Junge Retter:innen – Reanimation lernen in der Schule“ des Krankenhauses Bethel Berlin teil.
Geschulte Referentinnen und Referenten des Krankenhauses kamen dafür direkt zu uns an die Schule und vermittelten den Jugendlichen praxisnah, wie sie in einem medizinischen Notfall richtig reagieren können.
Im Mittelpunkt stand dabei die einfache, aber lebenswichtige Leitformel „Prüfen – Rufen – Drücken“. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie sie eine bewusstlose Person überprüfen, den Rettungsdienst unter der 112 alarmieren und anschließend unverzüglich mit der Herzdruckmassage beginnen können. Auch der Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) wurde thematisiert.
Besonders wichtig war der praktische Teil: An Reanimationspuppen konnten die Schülerinnen und Schüler selbst üben, eine Herzdruckmassage korrekt durchzuführen. Dabei wurde schnell deutlich, dass es im Ernstfall nicht darum geht, alles perfekt zu machen – sondern darum, überhaupt zu handeln.
Das Projekt möchte jungen Menschen frühzeitig Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen vermitteln und Hemmschwellen abbauen. Denn schon mit wenigen, aber entscheidenden Maßnahmen kann jede und jeder dazu beitragen, im Ernstfall ein Leben zu retten.
Insgesamt nahmen drei Klassen an jeweils zweistündigen Kursen teil. Das gesamte Angebot war für unsere Schülerinnen und Schüler kostenfrei.
https://bethelnet.de/krankenhaus-bethel-berlin/reanimation-schule/
Wir bedanken uns herzlich beim Krankenhaus Bethel Berlin und dem Team von „Junge Retter:innen“ für diesen wichtigen, praxisnahen und eindrucksvollen Schultag!