Woyzeck

Ein armer Soldat kämpft ums Überleben.

Woyzeck läuft, arbeitet, gehorcht. Für ein paar

Groschen lässt er sich ausnutzen, beobachten,

herumkommandieren. Die Welt um ihn herum ist

laut, kalt und gnadenlos.

Wer Macht hat, lacht.

Wer unten steht, wird verdrängt.

 

Zwischen Kaserne, Straße und Alltag wächst der

Druck. Stimmen werden lauter, Gedanken wirrer,

die Wirklichkeit beginnt zu kippen. Woyzeck

versucht, Halt zu finden.

In Ordnung, in Liebe, in Vernunft.

Doch alles gerät ins Wanken.

 

Woyzeck zeigt das Leben eines Menschen, der Schritt

für Schritt an seiner Umwelt zerbricht. Das Stück ist

kurz, hart und intensiv. Keine langen Erklärungen –

nur Szenen, die treffen.

 

Eine Inszenierung des 12. Jahrgangs.